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Böhmerwald-Winter

(Ent)spannende Wintertage im Böhmerwald

 

Von oben fällt der Schnee locker flockig vom Himmel. Die Wipfel des Böhmerwaldes präsentieren sich herrlich angezuckert. Hier im nördlichsten Winkel Oberösterreichs zeigt sich der Winter von seiner verträumten, stillen Seite.

 Winter in Österreich – wer jetzt unvermittelt an verschneite Gebirgslandschaften denkt, kennt nur einen Aspekt, der das Land gerade in der kalten Jahreszeit so reizvoll macht. 300 Millionen Jahre ist es her, da waren die Berge des Böhmerwaldes ebenso hoch wie die der Alpen. Über die Jahrmillionen haben sie an Höhe verloren und sanftere Formen angenommen. So ist die anmutige Hügellandschaft der Region entstanden – sie liefert die Kulisse für ein persönliches Wintermärchen.

Langlaufen:
Auf die sanfte Tour im Grenzgebiet

Der dichte Wald darf natürlich in keinem Märchen fehlen. Und wirklich ist es schaurig schön, wenn man auf Langlaufschiern durch den Böhmerwald gleitet. Bei dem weitläufigen Loipennetz im Nordischen Zentrum Böhmerwald, das sich nahe an der tschechischen Grenze erstreckt, wird es Naturliebhabern auch bei kalten Temperaturen warm ums Herz. Die hohen Bäume bieten Schutz vor dem rauen böhmischen Wind, der hierzulande kein seltener Gast ist und sorgen dafür, dass sich der Schnee auch im Frühjahr lange hält. Die Langlaufsaison dauert im Schnitt mehr als 100 Tage. Zeit genug um beim sanften Dahingleiten unter schneebehangenen Zweigen den Alltag einmal ganz zu vergessen. Im Böhmerwald können sich sowohl Anfänger, als auch sportliche Läufer wohlfühlen. Knapp 80 Loipenkilometer unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade liegen den Langläufern hier zu Füßen. Jene, die erst am Beginn ihrer Langlaufkarriere stehen, holen sich Tipps von erfahrenen Langlauflehrwarten und die Top-Ausrüstung beim Verleih vor Ort. Wer die Gesellschaft anderer Langläufer genießt, startet im Herz des Nordischen Zentrums in Schöneben. Dort trainieren Profis neben Langlauf-Debütanten und klassische Langläufer parallel zu den flinken Skatern. Wer die Natur im Alleingang erkunden möchte, findet in den östlichen Ausläufern des Langlaufgebietes und bei guter Schneelage auch in den Tälern der Region und der Nachbarländer ruhigere Alternativen zu den belebten Loipen.

Schi Alpin:
Am Hochficht überzeugen Pisten und Preise

Zwischen Rehberg und Stierwiese sagen sich nicht nur Fuchs und Hase „Gute Nacht“. Im Winter tummeln sich hier auch die Schifahrer auf den Pisten des Schigebietes Hochficht, das sich gleich im Anschluss an das Nordische Zentrum Böhmerwald erstreckt. Während man mit dem Lift hinauf auf den Berg fährt, hat man etwas Zeit, die beschauliche Landschaft zu genießen. Die Bäume sind unter der dicken Schneeschicht zu bizarren Skulpturen erstarrt. Oben am Gipfel nehmen sich Genießer noch etwas Zeit, weil sie den Blick über diese traumhafte Winterkulisse und hinunter ins Tal zu schätzen wissen. Das Schigebiet Hochficht erstreckt sich über 20 abwechslungsreiche Pistenkilometer am Bergrücken des Böhmerwaldes. Steile Abfahrten – wie eine FIS-Rennstrecke – fordern auch passionierte Schifahrer und auf den sanfteren Hängen kann man genussvoll einen Schwung um den anderen setzen und sich ganz der Faszination des Schifahrens hingeben. Zum Einkehrschwung geht es für Gesellige in die urige Schihütte mit Panoramaterrasse oder für jene, die es eilig haben ins moderne Schirestaurant. Aufgrund der idealen Höhenlage bis 1338 m ist der am Hochficht immer ausreichend vorhanden. Sollte Frau Holle einmal einen Tag Pause einlegen, lässt es die Pistencrew für Sie schneien. Weil Geld– im Gegensatz zum Schnee – leider nicht vom Himmel fallen will, ist das Wintersportgebiet wegen seinem günstigen Preis-Leistungsverhältnis sehr beliebt.

Schneeschuhwandern:
Traumkulisse und Panoramablick inklusive

Den schönsten Blick auf die hügelige Winterlandschaft genießt man von den verschneiten Gipfeln des Böhmerwaldes. Ein beliebtes Ziel ist der Bärenstein nahe Aign-Schlägl in Oberösterreich. Der Weg dorthin ist im Winter zwar etwas mühsamer, mit Schneeschuhen lässt sich das Ziel aber recht gut erreichen. Die rund 3 km lange Rundtour eignet sich auch für Schneeschuhanfänger. Um Kondition zu sparen, wählt man besser ein gemächliches Tempo. Dann hat man auch Zeit um die Landschaft um sich herum zu genießen. Der Schnee knirscht, während die Wanderer einsame Spuren auf der Schneedecke hinterlassen. Dort und da rieselt der feine Schnee glitzernd von den Zweigen der Bäume. Je näher man ans Ziel kommt, desto öfter erkennt man noch die Fußabdrücke der Vorgänger im Schnee. Dann taucht er endlich hinter den Bäumen auf, der Bärenstein, ein mächtiger Steinkoloss mitten im Wald. Nur noch ein paar Stufen trennen jetzt von dem höchsten Punkt des Felsens und dem fabelhaften Blick über den Moldaustausee in Tschechien.

Wer besonders viel Ausdauer mitbringt und gerne früh aufsteht, kann sich auch an eine empfehlenswerte Route im Dreiländereck Oberösterreich-Bayern-Südböhmen wagen. Die Tagestour führt ausgehend von Oberschwarzenberg (A) zum Dreisesselberg (D). Ca. 5 Stunden sollte man für den Hin- und Retourweg einplanen. Wer die Herausforderung annimmt, wird für seine Anstrengungen belohnt. Ein Panoramablick über drei Länder bietet sich einem sonst nur selten.

Bewegte Geschichte:
Holz, Glas und Eiserner Vorhang

Das ausgedehnte Waldgebiet trägt in jedem der drei Länder einen anderen Namen. In Deutschland nennt man es den Bayerischen Wald, in Tschechien heißt es Šumava – abgeleitet vom slawischen Begriff für „dichter Wald“ – und in Österreich spricht man vom Böhmerwald. Das Böhmische Massiv erstreckt sich über eine Länge von 200 km und zählt zu den ältesten Gebirgen Mitteleuropas. Schon Caesar und Aristoteles kannten den Böhmerwald, allerdings unter dem Namen Hercynia silva oder Gabreta silva. Vom 9. bis ins 12. Jahrhundert war vermehrt vom Nordwald die Rede. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des silva Boemica kann Anfang des 10. Jahrhunderts nachgewiesen werden. Doch schon viel früher  - etwa  400 vor Christus – sind keltische Stämme hier durchgezogen. Von den Bojern (Boiohaemum Celticum) soll der Böhmerwald seinen Namen geerbt

haben. Sie mussten sich ihren Weg noch durch den undurchdringlichen Urwald bahnen. Erst ab dem 13. Jahrhundert begannen Klosterbrüder und Adelige die Wildnis im heutigen Dreiländergebiet zurückzudrängen. Wenn man genau hinsieht, kann  man die Spuren der Rosenberger, Schwarzenberger und Falkensteiner auch heute noch entdecken. Ihr Einfluss spiegelt sich in den historischen Bauwerken der Region wieder. Bei einem Besuch im Stift Schlägl kann man sich davon selbst überzeugen. Das Kloster wurde von Kalhoch von Falkenstein gegründet und von den Rosenbergern großzügig mit Land beschenkt. Dem Geschlecht der Schwarzenberger ist unter anderem der Bau des Schwarzenbergischen Schwemmkanals zu verdanken. Erst durch die Errichtung des fortschrittlichen Kanalsystems wurde es möglich, das Holz aus den abgelegenen Gebieten des Böhmerwaldes bis nach Wien und Budapest zu transportieren.  Über die Sonnenwald-Loipe im Nordischen Zentrum Böhmerwald gelangt man zu einem Abschnitt des Kanals. Jeden Sommer erwacht der Schwemmkanal aus seinem Dornröschenschlaf. Dann wird am Kanal wieder geschwemmt, getanzt und gesungen und an die Bedeutung des Kulturdenkmals aus dem 18.  Jahrhundert erinnert. Schon vor dem Bau des Schwarzenbergischen Schwemmkanals gab es in Sonnenwald eine Glashütte. Noch bis 1900 wurde hier an der Grenze zu Tschechien Glas hergestellt. Dann erlosch mit dem Feuer in den Schmelzöfen der Glashütte Sonnenwald auch dieser für die Region bedeutsame Industriezweig. Die gläserne Vergangenheit der Region erstreckt sich über mehrere hundert Jahre. Es wird vermutet, dass es schon um 1550 im Raum Schlägl eine Glashütte gegeben haben muss. Der genaue Standort ist unbekannt, jedoch gibt es in Aigen-Schlägl heute noch den sogenannten Glashüttenteich. In Sonnenwald selbst erinnert nicht mehr viel an diese Zeit. Doch im Glasmuseum im Kulturhaus Ulrichsberg wird das Andenken an diese Epoche bewahrt. Die einst so begehrten Gläser aus dem Böhmerwald füllen einen ganzen Raum. Auch die anderen Stuben des Kulturhauses beherbergen kostbare Erinnerungen. Mit den Nachbarorten Glöckelberg und Oberplan im heutigen Tschechien verband die Ulrichsberger ein enges Band. Doch nach dem zweiten Weltkrieg wurde alles anders. Die sudetendeutschen Böhmerwälder wurden aus ihrer Heimat vertrieben und viele Orte dem Erdboden gleich gemacht. Im Kulturhaus Ulrichsberg konnten sie ein Stück der alten Heimat bewahren. Die Fotos rufen glückliche Tage ins Gedächtnis und sorgen dafür, dass ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. Der Sulzberg war einer der wenigen Aussichtspunkte, die einen traurigen Blick in die alte Heimat zuließen. Mit den Jahren wurden die Bäume immer höher und ihre Wipfel versperrten die Sicht. Daraufhin wurde 1967 der Turm am Moldaublick aufgestellt, der mit den Jahren zum beliebten Ziel für Ausflügler aus allen Himmelsrichtungen wurde. Im Frühjahr 2009 wurde auf der gegenüberliegenden Seite des Berges der Alpenblick errichtet. Und auch die Ausstellung WunderWeltWald in Schöneben ist eine Bereicherung für die Besucher des Hochplateaus. Bei der großen Rolle die der Wald für die Bewohner der Region seit jeher spielte, ist es nicht verwunderlich, dass man ihm ein eigenes Museum widmet. Dort werden nicht nur die komplexen Zusammenhänge im Ökosystem Wald anschaulich erklärt, die Gäste bekommen z.B. auch die Gelegenheit sich am Baumfäll-Simulator als Holzfäller zu versuchen.

Kultur:
Himmlische Klänge, Köstliches und Kostbares im Stift Schlägl

Auch die Chorherren des Stiftes Schlägl kennen sich mit dem empfindlichen Ökosystem Wald aus, immerhin gehört ihnen der Großteil des Böhmerwaldes auf österreichischem Grund. Im Jahr 1218 ist dieses Gebiet noch ein undurchdringlicher Urwald. Dann errichten Mitglieder des Prämonstratenser-Ordens ein Kloster und beginnen die Wildnis zurückzudrängen. Sie schaffen es Kultur in einen Landstrich zu bringen, wo vorher andere kläglich gescheitert waren. Seither ist das Stift Schlägl geistiges und kulturelles Zentrum der Region im Norden Oberösterreichs. Kunst und Kultur präsentieren sich im Stift Schlägl in vielen Facetten: Musik, Braukunst, kulinarische Leckerbissen und historische Kostbarkeiten. Letztere kann man bei einer Führung durch die Stiftsausstellung besichtigen. Besonders sehenswert sind u.a. die Bibliothek mit etwa 60.000 Bänden, die Schatzkammer, die Gemäldesammlung, sowie die Krypta aus den Anfangszeiten des Stiftes. Die gotische Stiftskirche bietet nicht nur Platz für Andacht und Gebet. Seit mehr als 40 Jahren werden hier hochkarätige Konzerte mit international bekannten Interpreten abgehalten. Das Zusammenspiel auf zwei Orgeln ist eine jahrhundertealte Praxis, ein besonderer musikalischer Kunstgenuss und kann in dieser Form nur in Schlägl erlebt werden – bei Hochämtern und exklusiven Konzerten.

Genuss:
Braukunst und Biergenuss

Danach gönnt man sich einen guten Schluck Schlägl Bier, das hier in der einzigen Stiftsbrauerei

Österreichs hergestellt wird - Hopfen und Malz, Gott erhalt’s! Seit über 400 Jahren wird im Stift Schlägl Bier gebraut. Die Zutaten sind seit jeher die gleichen: naturbelassenes, besonders weiches Wasser, gewonnen aus dem Urgestein des Böhmerwaldes, Malz aus österreichischen Mälzereien, Bio-Roggen und feinster Mühlviertler Hopfen machen das Schlägl Bier so besonders. Davon kann man sich auch selbst bei einer Führung durch die einzige Stiftsbrauerei Österreichs überzeugen, die jeden Mittwoch um 14 Uhr stattfindet. Passend dazu gibt es im Stiftskeller-Restaurant ein Bierschmankerlmenü. Die Gaststätte ist in den ehemaligen Brauereigewölben untergebracht.

Tradition:
Das flüssige Gold des Mühlviertels

Nicht nur das Bier ist typisch für die Region im Norden Oberösterreichs. Seit über 600 Jahren wird in einer alten Mühle in Haslach das wertvolle Leinöl hergestellt. Es wird im traditionsreichen Verfahren gewonnen und ist seit jeher Zutat für ein typisch regionales Schmankerl. Wer im Mühlviertel zu Gast ist, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen, die Mühlviertler Leinölerdäpfel zu probieren. Den besonderen, leicht herben Geschmack erhält das Gericht durch Zugabe des Öls, das aus den Samen der Flachspflanze gewonnen wird. Seit über 200 Jahren ist der Müllerbetrieb schon im Besitz der Familie Koblmiller. Der Inhaber Ing. Gunther Koblmiller sorgt höchstpersönlich für die Ölherstellung, seit er vor 35 Jahren den Betrieb von seinem Vater übernommen hat. Zur Erzeugung des warmgepressten Öls kommt ein Verfahren zur Anwendung, das über viele Generationen überliefert wurde. Dabei wird der Leinsamen zunächst zu einem Mehl gemahlen und mit Wasser vermengt. Anschließend wird die Masse schonend geröstet, bevor das Öl aus der hydraulischen Presse gewonnen und in Flaschen gefüllt werden kann. Durch den hohen Anteil an ungesättigten Omega3-Fettsäuren zählt das Leinöl zu einem der hochwertigsten Speiseöle. Es hat eine sehr positive Wirkung auf Magen und Darm und kann auch bei erhöhtem Blutdruck und einem zu hohen Cholesterinspiegel helfen. Die Mühlviertler Leinölerdäpfel kann man sich also guten Gewissens schmecken lassen.

Museum:
Mechanische Musik in der Klangfabrik

Musik per Knopfdruck ist heute nicht mehr wegzudenken. Das Museum Mechanische Klangfabrik in der Ferienregion Böhmerwald zeigt den Werdegang der automatisch spielenden Instrumente von der Barockzeit bis heute. 

Ein Besuch im Ort Haslach an der Mühl kann sich wie eine kleine Zeitreise anfühlen. Durch das große Tor des alten Torturmes, der wie auch ein Teil der mittelalterlichen Ringmauer noch erhalten ist, gelangt man hinein. Bei einem Spaziergang über den Marktplatz und durch die schmalen Gassen des alten Ortskernes Stelzen bekommt man nicht nur einmal die Möglichkeit in Erinnerungen zu schwelgen. Vier Museen (Webereimuseum, Heimathaus im Alten Turm, Kaufmannsmuseum, Mechanische Klangfabrik) und zwei traditionelle Schaubetriebe (Mühlviertler Ölmühle, ALOM Textilmanufaktur) gewähren Einblick in längst vergangene Zeiten. Das „jüngste“ Museum ist die Mechanische Klangfabrik. Die Ausstellung beherbergt 150 automatisch spielende Instrumente, die Erwin Rechberger, ein leidenschaftlicher Sammler aus Haslach, ein Leben lang zusammengetragen hat. Das Besondere: alle Instrumente sind funktionsfähig und werden bei Führungen vorgespielt. Das macht die Klangfabrik einzigartig in Österreich und zu einer Seltenheit in Europa. Denn es gibt nur mehr eine Handvoll Menschen, die die alten Instrumente reparieren können und auch Ersatzteile sind Mangelware. In dem liebevoll inszenierten Museum darf getanzt, gelacht und gesungen werden, oder man spitzt die Ohren und lauscht einfach nur den schönen, alten Melodien, die schon unsere Vorfahren gerne gehört haben.

Wellness:
Ein Hauch von Luxus an der Loipe

Nach einem aktiven Urlaubstag hat man sich etwas Entspannung verdient. Das neu eröffnete **** Natur- & Vitalhotel INNs HOLZ mit 27 geschmackvoll eingerichteten Zimmern befindet sich direkt am Loipeneinstieg im Nordischen Zentrum Böhmerwald. Und auch die Alpinsportler sind im Nu auf der Piste des Schigebietes Hochficht  – das Snowmobil des Hotels sorgt dafür. Zurück ins Hotel gelangt man über die Schiroute. Eine wohltuende Massage nach dem Sport wirkt wahre Wunder und auch der Wellnessbereich des Hotels bietet mehr als nur eine Möglichkeit sich zu erholen. Hochgradig entspannend sind die vielfältigen Saunen, Dampfbad und Whirlpool. Ab Frühjahr 2012 gesellen sich zum Hotel noch  20 Luxus-Chalets ***** mit allem erdenklichen Wohnkomfort dazu. Jeder Zentimeter der 90 m² großen, zweistöckigen Hütten lädt zum Erholen ein. 

 

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