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BERG BEI ROHRBACH  

 

31,46 km², 615 m Seehöhe, 2.738 Einwohner, 55 Gästebetten

 

Landschaftlich gehört Berg zum Zwischenmühlrücken, der von Norden nach Süden abfällt. Das Gemeindegebiet umschließt die Bezirkshauptstadt Rohrbach im Norden, Osten und Süden.

Die Wallfahrtskirche Maria Trost ist bei Wallfahrern aus nah und fern sehr beliebt. Vom Südrand des Berger Waldes, einem „Hainsimsen-Buchenwald“ (eine pflanzensoziologische Kostbarkeit), genießen Spaziergänger, Jogger und Nordic-Walker eine traumhafte Aussicht, an schönen Tagen sogar bis zu den Alpen.

 

 

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 Wandern im Böhmerwald - UNSERE EMPFEHLUNGEN...

Mühlviertler Wandergolfweg 2,5 km ~ 45 min: Mit „Wandergolfstock“, Golfball und einer Karte zum Eintragen der gemachten Schläge machen Sie sich auf den Weg. Entlang der Strecke erwarten Sie zahlreiche kreative Golfstationen wie: Pilz-Kegelbahn, Labyrinth, Achterbahn und vieles mehr. Ausgangspunkt Wirtshaus Kollonödt, Gem. Berg; Weg-Nr. 55; (Dauer 1,5 -2 Std. mit golfen)

Kirsteig 15,7 km ~ 5 Std.: Der Weg führt zur Michaelskapelle am Krienerberg. Von dort sieht man bis nach Haslach, St. Peter und zur Maria Trost Wallfahrtskirche. Ab dem GH Kollonödt geht man bis Rohrbach auf dem Jakobsweg, der von Krumau über Passau nach Santiago/E führt. Ausgangspunkte GH Mosthütte Rohrbach oder GH Kollonödt Reith; Weg-Nr. 50 

   

  SEHENSWERTES

Wallfahrtskirche Maria Trost und Kalvarienberg Die kleine Kapelle thront am Berg über der Bezirkshauptstadt Rohrbach. Eine besondere Anziehungskraft geht von diesem Platz aus. Hier können Sie zu innerer Ruhe finden.

Mühlkreisbahnmuseum Am Bahnhof in Berg begrüßt eine alte Lok die Vorbeifahrenden. Im Bahnhofgebäude ist ein kleines, liebevoll gestaltetes Museum eingerichtet - bitte aussteigen!

   

 AUS DER GESCHICHTE

 

Um das Jahr 1000 führte bereits ein Handelsweg durch das heutige Berg.

 

1231 wird Berg (damals Perg) erstmals urkundlich erwähnt, als Henricus de Monte als Zeuge einer Urkunde auftritt. Die Perger oder „de monte“ hatten am Gipfel des Berges ihre Stammburg errichtet. Auf das Geschlecht der Perger folgten die Röder. Hans von Rödern erbaute auf halber Höhe des Berges ein neues Schloss und ließ die Stammburg verfallen.


In den Jahren des 30-jährigen Krieges gelobte Wolf Dietrich von Rödern der Gottesmutter Maria eine Kirche zu bauen, wenn sie nur von den Schweden verschont würden. In Erfüllung dieses Gelübdes entstand 1655 die Wallfahrtskirche Maria Trost.

 

1744 nach dem Aussterben der Rödern im Mannesstamm, kam es zu Streitigkeiten um das Anwesen. Anfang des 20. Jhdts. wurde der Besitz zerstückelt. Vom Schloss sind noch ein Turm und Teile der Außenmauer zu sehen.