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KOLLERSCHLAG  

 17,43km², 726m Seehöhe, 1.502 Einwohner, 33 Gästebetten


 Im Geburtsort des Mundartdichters Norbert Hanrieder ist das 
 Altbewährte ebenso beständig wie die Schönheit der Landschaft mit
 ihren Streifenfluren und sagenhaften Felsgebilden.
 Geschichtsträchtige Wanderungen erlebt der Wanderer am
 Schwärzersteig (Geschichte der Schmuggler und Zöllner) und am
 Stoanaweg.
  

 





 

Unterkünfte | Gastronomie | Veranstaltungen | Infrastruktur

 Wandern im Böhmerwald - UNSERE EMPFEHLUNGEN...  

 

Grenzbachrunde  11 km ~ 3 Std.: „Entlang der österreichisch-bayerischen Grenze“, gemütlicher, schöner Rundweg, Ausgangspunkt Marktplatz; Weg-Nr. 12

     
 

Hanriederweg 15km ~ 4,5 Std.: Dieser Weg ist Norbert Hanrieder (1842-1913), dem bekannten Mühlviertler Mundartdichter gewidmet. Ihm lag nicht nur die Seelsorge, sondern auch die wirtschaftliche Situation der Region am Herzen, unter anderem auch der Bau der Ameisbergwarte, von wo man einen herrlichen Rundblick über die Hügel des Mühlviertels, des Innviertels und nach Bayern genießt. Diese schöne Wanderung ist kein Rundweg. Ausgangspunkt ist der Marktplatz von Kollerschlag. Taximöglichkeiten in Kollerschlag und Putzleinsdorf. Weg-Nr. 13

     
 

Stoanaweg 13 km ~ 4,5 Std.: Viele merkwürdige Granitfelsen wie Hochstein, Drucker-Franzl-Stein, Pfaffenhaus, Küh-, Bründl- und Hüllstein erwarten den Wanderer, Ausgangspunkt Marktplatz; Weg-Nr. 11a Stoanaweg über Hoher Stein 17 km ~ 7 Std.: Mit den Abstechern zu den Steinformationen Hochstein und Drucker Franzl Stein 19 km. „Zu bizarren, mythen-berankten Granitgebilden“, Ausgangspunkt Marktplatz; Weg-Nr. 11

     
  Schmugglersteig 12 km ~ 3,5 Std.: Wandern auf den Pfaden der Schmuggler. Für diesen grenzüberschreitenden Wanderweg gibt es mehrere Start- bzw. Etappenmöglichkeiten. Start: Kollerschlag, Grenzübergang Hanging, Wegscheid (BRD), Weg-Nr. 14
     

  AUS DER GESCHICHTE...

   

Bereits im frühen Mittelalter führte ein Handelsweg von der Donau nach Bayern, der so genannte Schöffweg. Erste urkundliche Erwähnung 1220 als „Chalhochschlag“, d.h. Schlag oder Rodung des Kalhoch. Dieser Kalhoch von Falkenstein war wahrscheinlich auch der Gründer des Stiftes Schlägl 1218. Grenzlage und Durchzugsgebiet zwischen Donau und Böhmen bedingten, dass der Ort immer wieder von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen war. Gerade in der jüngsten Vergangenheit war Kollerschlag im Zentrum wichtiger geschichtlicher Ereignisse. Im Morgengrauen des 26. 6. 1934 wurde ein Kurier aufgegriffen, in dessen Krawatte der verschlüsselte Aufstandsplan für den geplanten österreichweiten Putsch, das so genannte „Kollerschlager Dokument“, eingenäht war. Während der Besatzungszeit war die Grenze zu Deutschland auch die Trennlinie zweier Machtblöcke, in Bayern lagen die Amerikaner und im Mühlviertel die Russen. Nach dem EU-Beitritt und dem Schengener Abkommen fielen die Grenzbalken und die ehemaligen Gebäude der Grenzkontrollstelle wurden an Private verkauft.