Kapellen der Tourismus-Region Böhmerwald
Heimatvertriebenenkapelle, UlrichsbergIn Schöneben (Ulrichsberg) wurde von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg ein kleines Kirchlein errichtet und im Jahr 1962 eingeweiht; Patronin ist Maria auf der Flucht nach Ägypten.
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Kalvarienbergkapelle und Drosselstein, JulbachEin besonderes Juwel ist der Kalvarienberg in Julbach – 14 Kreuzweg-Stationen führen vom Ort ausgehend zur Kalvarienbergkapelle! Die Kapelle wurde von Michael Schinkinger 1843 erbaut. Gleichzeitig wurde der Kreuzweg angelegt. Am Kalvarienberg entspringen zahlreiche Quellen. Wohl deshalb wurde hier die Kapelle errichtet. Über die Felsengruppe hinter der Kapelle, den Drosselstein mit einer seltsamen Vertiefung auf dem größten Granitblock, erzählt man sich so manche Sage, hier eine davon: Auf dem Drosselstein trieb der Teufel sein Unwesen. Er raufte mit einem Engel um den Besitz einer Seele und verlor. Vor Wut stampfte er auf und hinterließ seinen Fußabdruck im Stein.
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Kalvarienberg mit KapelleNördlich von Aigen am Böhmerwaldrand gelegen, erhebt sich steil die Kalvarienberg-Anlage. Beherrschender Mittelpunkt ist die, als Rundbau errichtete Kalvarienbergkapelle (um 1670). Auf mächtigen übereck gestellten Pfeilern erheben sich nach drei Seiten hin geöffnete Arkaden. Als Besonderheit gilt die Kreuzigungsgruppe im Inneren, die vom Bildhauer Johann Worath um 1650 geschaffen wurde.
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Kapelle HeiligenwasserDas Wasser neben der Kapelle Heiligenwasser in Haslach besitzt Heilungskraft und wird von Gästen und Einheimischen sehr gerne getrunken! Die erste Kapelle wurde um etwa 1250 gebaut und die heutige hat ihre Ursprünge um etwa 1470. Neben der Kapelle ist ein Brunnen, der mit Wasser von der Quelle, die oberhalb des Brunnens liegt, versorgt wird. Gegenüber so manch anderer Quelle besitzt diese hier noch ihre ursprüngliche Heilungskraft. |
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| Wenn ein Ort, eine Kirche oder wie hier die Quelle nach heiligen oder Allerheiligen bezeichnet wird, so deutet dies auf eine Energie, die alles heil macht, für alle Krankheiten Heilung bringt. Die Kapelle liegt 3,5 km von Haslach entfernt - Richtung Hörleinsödt. Der Wanderweg "Tanzbodenweg" führt direkt an der Kapelle vorbei. | ||
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Maria Hilf KapelleGleich hinter der Wallfahrtskirche Maria Trost in Berg finden wir die Maria Hilf Kapelle. Sie ist ein höchst reizvoller Zentralbau von etwa 5 Metern Durchmesser. Das Kuppelgewölbe ziert ein Fresko in der Art des Bartholomeo Altomonte, das die Huldigung der damals bekannten vier Erdteile an die Gottesmutter darstellt. Es ist das einzige Deckenfresko aus der Zeit des Rokoko im Bereich der Schlägler Pfarren. Da die Kapelle Mitte des 18. Jh. sehr baufällig geworden war, wurde sie im Jahr 1764 von der Gräfin Maria Carolina von Rödern von Grund auf erneuert. Die mündliche Überlieferung schreibt der Kapelle ein wesentlich höheres Alter zu. Wenn dies zutrifft, dann war hier die Kapelle des verfallenen Perger Schlosses. |
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Obernhof- od. MichaelskapelleIn Stollnberg (Ulrichsberg) vor dem Haus Nr. 9 befindet sich eine der ältesten und hübschesten Kapellen des Oberen Mühlviertels. Hier handelt es sich um einen Zentralbau, ein rundes Gebäude mit kleinem Vorbau, das 1694 vom berühmten Architekten Carlo Antonio Carlone (1635-1708) geplant und unter dem Prälaten Michael Felder (Abt von 1687-1701) erbaut wurde.Zu diesem Zweck ließ er vom Monte Gargano in Italien den Grundstein holen aus einer Grotte, in der der hl. Erzengel Michael erschien-en sein soll. Dieser Bau wurde 1696 vollendet und wohl von Michael Nothelfer gemalten Altarbild den Konvent von Schlägl. |
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Während des Josephinismus geschlossen, wurde die Kapelle 1888 nach gründlicher Restaurierung von neuem benediziert (von Abt Norbert Schachinger). Die letzte Renovierung geschah 1995 unter dem heutigen Prälat und damaligen Abt Martin Felhofer. |
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Waldkapelle „Maria Rast“In der Nähe Helfenberg, auf einem verträumten Hügel, einst Ort besonderer Strahlen, steht heute eine Kirche. Ganz in der Nähe entspringt das „Heilige Wasser“, welches der Sage nach im Mittelalter eine Rittersfrau von ihrer Lähmung heilte. Der Einsiedlerstein oder Gebärstein befindet sich ebenfalls ganz in der Nähe. Die Waldkapelle steht in der Nähe vom Gemeindehaus Afiesl/Schönegg. |
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