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Stille Wasser. Stumme Fische. Leiser Landstrich.
Ruhe finden beim Fliegenfischen im Böhmerwald 

 

 

Goldbraun funkelt der dunkle Wasserlauf im zarten Licht der Morgensonne. Schon machen es sich die Fischer am Ufer der Großen Mühl bequem. Das taunasse Gras gibt unter den Füßen nach, während man sich nach einer guten Stelle für den ersten Wurf umsieht.

 

Fliegenfischen an der Großen Mühl erfordert Geduld und viel Gefühl. Auf das  Anglerglück allein darf man sich nicht verlassen. Hier ist Können gefragt. Deshalb schätzen vor allem erfahrene Petrijünger das Gewässer. Viele davon kommen schon über zwanzig Jahre in den Böhmerwald. Sie lieben die Herausforderung und sie lieben den ruhigen Landstrich. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Satte Wiesen und Erlen säumen das Ufer, das man problemlos von beiden Seiten begehen kann. Im Flussbett fließt Wasser der Güteklasse 1 und darin tummeln sich Bachforellen, Äschen und Aitel.

 

Hinter großen Urgesteinsbrocken haben sich tiefe Gumpen gebildet – ein idealer Unterstand für kapitale Fische. Man wittert seine Chance und wirft die Rute aus. Augenblicke der Spannung. Schon bilden sich die ersten Ringe auf der Wasseroberfläche. Die Schnur bleibt stehen und der Kampf beginnt. Denn auch wenn die Fische in der Mühl nicht an die Größe ihrer gezüchteten Artgenossen herankommen – stark sind sie allemal. Auch beim Drill eines kleineren Fisches hat man oftmals das Gefühl, er könnte, an seiner Kampfkraft gemessen, locker 10 cm größer sein. Wer an der Großen Mühl fischt darf sich also nicht wundern, wenn es nicht gleich am Anfang mit dem großen Fang klappt. So bleibt wenigstens genug Zeit, die schöne Umgebung und die Ruhe zu genießen.

 
Alle Infos zur Fliegenstrecke und der Allgemeinen  Strecke an der Großen Mühl gibt es auf www.boehmerwald.at  

 

Beispielangebot
3 Übernachtungen mit Halbpension
3 x Fischerlizenz für die hoteleigene Privatstrecke
ab € 199 pro Person im Doppelzimmer

 

 

 


 

Fotos: Wolfgang Winkler